Daten *Paethon*


(im Wesentlichen aus Spanuth ,  Atlantis 1968)

Finsternis Daemmerung
Trockenheit Hunger
Feuer
Regen
Meteorit´
 

Dazu ein Hinweis aus  -Hans-Peter Hasenfraz  Die religioese Welt der Germanen 1992-

S.124 "Klimakatastrophen und kosmische Katastrophen zerstoeren die alte Schoepfung: schreckliche Winter folgen sich; die Sonne wird verfinstert, Himmelskoerper stuerzen auf die Erde, die Erde versinkt im Meer. Feuer vernichtet das All (aeschert den Weltenbaum ein). Dazu wieder parallele Vorstellungen in iranischen und in christlich apokalyptischen Texten (Markus 13,24f; Apokalypse 1,6; auch 2.Petrus 3,10). ( In Indien wird mit demselben Bildrepertoire die periodische Vernichtung des All beschrieben)"

Das Problem aus naturwissenschaftlicher Sicht: Laesst sich  eine solche ´weltweite´ Katastrophe physikalisch mit den Energiedaten eines Kometen erklaeren ? (Feuer, Winter, Dunkelheit, Regen, Trockenheit, alles physikalisch die gleiche Quelle: Die kinetische Energie und der atmospaerische Staub.



 
MedinetbHabu.Tafel 37,46,80,102,109." Unsere Inseln sind ausgerissen und fortgeschwemmt".
." Die Macht des NUN (Weltmeer) brach aus und verschlang in einer großen Woge unsere Städte und Dörfer"...
"Das Haupt ihrer Städte ist im Meer untergegangen, ihr Land ist nicht mehr."
Finsternis und Daemmerung
Tafel 17,46 „Ihre Wälder und Äcker sind verbrannt´...´´ das Feuer von Sekhmet hat die Länder der Neunbogen verbrannt´...´eine mächtige Flamme war vor ihnen herbereitet´´ ...´sie hatten vor sich ein Flammenmeer´.
 (Erman 1932,130 )

Ramses III berichtet ueber die grosse Finsternis, die Aegypten vor seinem Regierungsantritt befallen habe und dass,. „ der Nil vertrocknet und das Land der Ausdoerrung verfallen gewesen sei" (Breasted)

Im Pyprus Ipuwer wird berichtet:
" Finsternis zieht durchs Land..... es ist doch so, die Menschen sehen aus wie die Gem-Voegel ( schwarzer Vogel), Russ ist im ganzen Lande, es gibt in dieser Zeit keinen mehr im weissen Kleidern." (Gardiner, Alan H., Admonitions of an Egyptian Saga, Leipzig 1909)

Papyrus 1116 B steht:" Wie ist dieses Land? Die Sonne ist verhuellt und leuchtet nicht, dass die Menschen sehen koennten. Man lebt nicht, wenn das Unwetter die (die Sonne) verhuellt; alle Menschen sind betaeubt durch ihr Fehlen. Die Sonne hat sich von den Menschen getrennt. Man weiss nicht mehr, dass es Mittag ist und man unterscheidet den Schatten nicht mehr. Das Auge wird nicht mehr geblendet, dass dich (Sonne) schaut und die Augen werden nicht feucht vom Wasser (wenn man in die Sone schaut), denn sie steht am Himmel wie der Mond"

" Der Fluss von Aegypten ist leer, man kann zu Fuss durchgehen.... man raubt die Abfaelle aus dem Maul des Schweines... Sehet, die Damen, mit ihnen geht es zum Hunger"
(Erman, A., Die Literatur der Aegypter, Leipzig 1923)

Medinet Habu. Tafel 27 „ Beide Länder waren rot wie Blut".(Eisenoxyd?)

el Arisch (Schrein) (F.L. Griffith, 1905, 38) „Das Land war in großer Not. Unglück befiel die ganze Erde.. es war eine ungeheuere Aufruhr in der Hauptstadt..... Niemand konnte den Palast verlassen; neun Tage lang, während dieser neun Tage des Tobens war ein solcher Sturm, daß weder Menschen noch Götter ( köngl. Familie?) die Gesichter um sich erkenn konnten."

Midraschim.  Ginzberg, L. Legends of the Jews, Philadelphia 1946. Überlieferungen aus der Zeit des Exodus.
„ Am vierten, fünften, sechsten Tag war die Finsternis so dicht, daß sie (die Bewohner Ägyptens) sich nicht von der Stelle rühren konnten... Der Schein der Fackeln wurde entweder durch die Gewalt des Sturmes ausgelöscht, oder von der Dichte der Finsternis unsichtbar gemacht und verschluckt..".

Im Papyrus Ipuwer heisst es: „ Der Nil flutet nicht mehr und man pfluegt nicht mehr.... Es ist doch so: Das ganze Delta ist nicht mehr versteckt..."

Im Papyrus „ Orakel des Toepfers" heisst es
„ in den Tagen des Typhons war der Nil wasserlos und die Sonne verdunkelt



Bibel. Buch Exodus (10/22)
" Da kam dichte Finsternis ueber ganz Aegypten drei Tage lang. Keiner konnte den anderen sehen.--"-

 2.M. 7,17 ff. „ Die Ägypter aber gruben insgesamt in der Umgebung des Nils nach Wasser, um es zu trinken zu können, denn sie konnte das Wasser des Nils nicht trinken,. Und die Plage welche Jahwe im Nil eintreten ließ, währte sieben volle Tage"

.Off.Joh. 6,13
"Da ward ein grosses Erdbeben, und die Sonne wird schwarz wie ein haerener Sack; und der Mond ward wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde."

Jesaja 19,  5,6
" Und das Wasser in den Seen wird vertrocknen, dazu der Strom wird versiegen und verschwinden. Und die Wasser werden verlaufen, dass die Fluesse Aegyptens werden gering und trocken werden, dass Rohr und Schilf verwelken"

Jesaja 13, 10 ff.
"Denn die Sterne des Himmels und die Orione daran werden ihr Licht nicht mehr leuchten lassen; die Sonne wird sich verfinstern wenn sie aufgeht, und der Mond wird sein Licht nicht mehr glaenzen lassen

Nahum 1, 4 "Der das Meer schilt und trocken macht und alle Wasser vertrocknet. Basal und Karmel verschmachten, und was auf dem Berge Libanon blueht, verschmachtet"


Indien. Im indischen Buch >>Bundahish<< wird berichetet
" die Welt am Mittag dunkel wurde, als waere es tiefste Nacht"
 The Bundahish, Phalavi Texts, uebers. E.W. West, The Sacred Books of the East V, 1888, Teil 1,17

Nach dem >>Baham Yast<<   blieb in Indien
" die Sonne am Ende des Weltalters zehn Tage lang am Himmel nicht sichtbar"
Velikovsky, Immanuel, Welten im Zusammenstoss, 1951



Nord. In den Edden (Voeluspa 56 ) heisst es
"Schwarz wird die Sonne, die Erde sinkt ins Meer,
Vom Himmel schwinden die heiteren Sterne"

" Der Sonne Schein dunkelt in kommenden Sommern."(Voeluspa 33)

Im finnischen Kalevala Rune 49 (dtsch. Dagmar Weiding 1948 )heisst es
"Maenner und Maedchen schwach und hungrig
kamen um in Kaelt´ und Dunkel,
weil die Sonne nicht mehr schien
und das Licht des Mondes fehlte....
Und des Nordlands weise Maenner
wussten nicht wann der Morgen graute,
denn der Mond folgte nicht dem Monat,
und die Sonne schien nicht Mittags
von ihrem Platz am Himmeslzelt"


Trockenheit-Hunger

Pfahlbau-Reste von Doerfern, die zur Erbauungszeit mitten im Wasser standen.
Es sind mehrere hundert derartiger Fundstellen im ganzen Alpengebiet, N-Italien und Jugoslavien nachgewisen. Sie gehören meist der Jungsteinzeit und Urnenfelderzeit an (um3000/2500 v.Chr. und 1000/700 v.Chr. )

Neue Pruefungen der Fundsituationen fuehrten zu dem Ergebnis, dass der Grossteil der Pfahlbauten wegen niedriger Wasserstaende der Seen (in trocken heissen Klimaperioden) nicht im Wasser, sondern ebenerdig am Strand standen. Beim spaeteren Anstieg des Wasserstandes wurden die Pfaehle ueberspuelt.

(Echte Pfahlbauten, die auch zur Erbauungszeit im Wasser standen, sind dagegen die Ausnahmen.—Diesen Typus gehören die Steinzeitdoerfer des suedwuertenbergischen Feddersee, die Terramaren N-Italiens und die bosnischen Flussufersiedlungen der Bronzezeit an.) (Brockhaus)

Einen weiteren Hinweis fuer eine Klimaveraenderung geben die sog. Rekurrenzflaechen oder Grenzhorizonte in den Mooren. Das Wachstum der Moore wurde unterbrochen, die Moore vertrockneten.(Broendsted, J., Nordische Vorzeit II, 263, 1962)

"Auch in Mitteleuropa hat demnach die Trockenzeit wohl bald nach 1250 v.Chr. begonnen. Die Zuwanderung der Urnenfelderleute und der Tiefstand der Seen, der den Strand besiedelbar machte, mag,  wie man bisher schon angenommen hat, gegen 1200 v.Chr. erfolgt sein"
(Paret, O., Das neue Bild der Vorgeschichte, 1948)


Feuer
>>Und der dritte Engel posaunte: und es fiel ein grosser Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und viel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Quellen der Wasser. Und der Name des Sterns wird der Absinthos gnannte; und es wurde der dritte Teil des Wassers zu Absinth, und viel Menschen starben von den Wasser, weil sie (so) geworden sind<< (Off.Joh. 8, 10-11)

Hesiod (Theogonie, 844-849)  Kampf zwischen Zeus und Typhon.
„ Die Kampfeshitze der beiden ergriff die dunkelfarbene See. Hitze und Feuer, Donner und Blitz dieses Ungeheuers überall, rasende Stürme und flammende Donnerkeile. Heiß wurde allenthalben vor Feuer die Erde. Die erglühte und siedend wallte das Wasser auf. Mit rasender Wucht peitschten ringsum ungeheure Meereswogen alles Land, das in die See vorsprang.... endloses Beben erschütterte die Erde.

(Voeluspa 56) "Glutwirbel umwuehlen den allnaehrenden Weltbaum.(Yggdrasil)  Schwarz wird die Sonne, die Erde sinkt ins Meer, vom Himmel fallen die heiteren Sterne; Glutwirbel umwuehlen den allnaehrenden Weltbaum. Die heiße Lohe bedeckt
den Himmel".

Gylfaginning (51) "Darauf schleudert Surt Feuer ueber die Erde und verbrennt die ganze Welt"

Ovid sagt, nachdem er die furchtbre Duerre, das Verbrennen der Waelder, die Austrocknung der Saaten beschrieben hat: "Keinen Gewinn hat Skytien trotz seiner noerdlichen Lage"
Ovid, Met. II, 260 ff.2 ...und ein Feld von trockenem Sande steht, wo See juengst stand.."
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Ramses III (Medinet Habu) berichtet:" Libyen ist zur Wueste geworden, eine furchbare Fackel schleuderte Flammen vom Himmel, ihre (die Libyer) Seelen zu suchen und ihren Stamm zu verwuesten..--- Die  brennt in ihren (der Libyer) Gebieten, gleich wie Feuer in einem Ofen.--- Seine Hitze verzehrte ihre Gebiete wie eine Flamme.--- Sie kommen auf ihren eigenen Fuessen nach -(unleserlich-), welches im Qualm der Hitze und unter einer maechtigen Flamme liegt."(zit.Spanuth)

In den Texten Sethos II wird von einem Kometen, der damals erschien und Sekhmet
genannt wird, gesagt:"Es war ein kreisender Stern, der sein Feuer in Flammen
ausstreute, eine Feuerflamme in seinem Sturm" (Ermann , Die Literatur der Aegypter 1923)

Papyrus Ipuwer: " Es ist doch so, die Tore, Sauelen und Waende sind verbrannt... Seht doch, das Feuer hat sich gemacht an die Hoehe (Himmel), ausgeht ein Brand gegen die Feinde des Landes"

Med.Habu. Pl 46." Die Hitze (oder das Feuer)  von Sekhmet brennt wie eine Flamme gegen ihre ( der Libyer ) Gebiete. Ihr Knochen roesten in ihren Glieder."

Med.Habu Pl 13 Auch vom Land Amurru (Syrien) heisst es, dass es "vom Feuer verbrannt ist"

Plinius (Nat.Hist.II,92):
„Ein furchtbarer Komet wurde damals von der Bevoelkerung  Aithiopiens und Aegyptens beobachtet, dem Typhon, der Koenig seiner Zeit, den Namen gab.; er war von feuriger Erscheinung und gewunden wie eine Spirale, und er war sehr grimmig anzuschauen: er war nicht so sehr eine Stern als etwas, was man vielleicht als eine feurige Kugel bezeichnen koennte".

Regen, Flut
Eine kuehlere Zeit mit vermehrten Niederschlaege folgte und die Moore begannen wieder zu wachsen, " sodass nach einem Eintrocknungsniveau in der Schichtenfolge wieder feuchter, leicht zersetzender Torf aufritt". (Broendsted.)

Hesekiel 38, 18-22.
 "Und auf allen meinen Bergen werde ich das Schwert wider ihn (Gog) aufrufen... und ich will mit ihm reden durch Pest und Blutregen, durch hinwegschwemmenden Regen und Hagelsteine..."
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Atlantis, Plato, Timaios 22 d
"Lassen anderseits die Goetter eine reinigende Flut ueber die Erde kommen, so werden es Hirten und Viehtreiber sein, die bei euch am ehesten mit dem Leben davonkommen. Denn sie hausen ja hoch oben im Gebirge. Wer dagegen in euren Staedten wohnt, kann dann leicht ins Meer gerissen werden--------------
Denn es gab einst eine Zeit, Solon, noch vor der grössten Vernichtung durch das Wasser, da war die Stadt, die heute die athenische heisst----- ---------
Die Stadt aber war zur damaligen Zeit solchermassen besiedelt: zunächst einmal befand sich das Gebiet der heutigen Akropolis nicht in dem heutigen Zustand. Jetzt hat nämlich eine einzige Nacht mit einem grossen Regen die Erde ringsum weggeschwemmt und den Hügel kahl gemacht, indem es verschiedene Erdstösse und zugleich die schreckliche Wasserflut gab, die vor der Deukalischen Katastrophe die dritte war.-----------------------
und auf den Höhen gab es weite Wälder, von denen heute noch deutliche Spuren sichtbar sind. Einige von diesen Bergen bieten jetzt einzig den Bienen Nahrung, es ist aber gar nicht so lange her , da waren von den grossen Häusern, für deren Bedachung man dort die Bäume gefällt hatte, die Dächer noch wohl erhalten. Auch sonst trug das Land hohe Fruchtbäume in grosser Zahl, und auch den Herden bot e unbeschreiblich reiche Weideplätze--------------------

Einige Bohrkerne östlich von Tiryns liessen einen mehrer Meter dicken, ungeschichteten Auenlehm erkennen. Sedimente dieser Art treten bei periodischen Flussüberschwemmungen auf., doch normalerweise sind diese Schichten nur wenige Zentimeter dick.. In Tirnys gab es keinerlei Stratifikation, was darauf schliessen liess, dass die Ablagerungen auf ein einziges Ereignis zurückzuführen war. Es muss sich also eine katastrophale Überschwemmung ereignet haben.--- In dieser bis  fünft Metern dicken Schicht fanden sich guterhaltene Keramikscherben. (Ende der Palastperiode (SHIIIB2), Troia VIIB um 1200 v.Chr.)
Zangger, E. Atlantis 1992, S.119)

Die Deukalionische Flut
Der griechische Mythos beschreibt eine gewaltige Flutkatastrophe. Die Bevölkerung ertrinkt, nur Deukalion und seine Gattin Pyrrha  entrinnen der Flut in einem hölzernen Kasten. Die beiden symbolisieren als alleinige Überlebende den Ursprung der Hellenen durch ihren Sohn Hellen.

Nach Aristoteles gründet dieser Mythos besonders im alten Hellas, im Gebiet von Dodona, einem  altgriechischen Heiligtum des Zeus mit einem schon Homer und Hesiod bekannten Orakel. In der ältesten Zeit entnahm man die Schicksalssprüche dem Rauschen der heiligen Eiche, später dem einer Quelle oder dem Klingen eines ehernen Kessels. Dodona wird mit den Dorern in Verbindung gebracht.

Aristoteles METEOROLOGIKA BOOK 1, 352-353
The so-called flood in the time of Deukalion, for instance, took place chiefly in the Greek world and in it especially about the ancient HELLAS, the country about Dodona and the Acheloos river, a river which has often changed it's course. Here the Selli dwelt and those who were formerly called GRAECI and now HELLENES.......
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Kaelte
In der Edda wird der Wettergott Thor (Har) nach der Goetterdaemmerung gefragt.
" Was für Dinge sind zu sagen von der Goetterdaemmerung ? Har antwortete: Davon
sind viele wichtige Dinge zu sagen. Zum Ersten, dass ein Winter kommen wird,
Fimbulwinter genannt. Da stoebert Schnee von allen Seiten, da ist der Frost gross und sind die Winde scharf, und die Sonne hat ihre Kraft verloren. Dieser Winter kommt dreimal nacheinander und kein Sommer dazwischen."(Gylfaginning (51))

 "Wer lebt noch, wenn der Fimbulwinter enden wird?" (Waftrudnislied (4))

Wenn man nicht annimmt, dass diese nordeurpaeisch-vorderasiatischen Geschichten zufaellig ueberall entstanden sind, dann besteht  vermutlich eine ´kulturelle´ Verbindung zwischen den nordischen und den mediterranen Quellen. In beiden werden die Verdunklung der Sonne und die Glutwirbel in der Atmosphäre erwaehnt.



Hrouda,B. Die Einwanderung der Philister in Palästina. Festschrift für Moortgat, Berlin  1964...daß
"Brandschichten Katastrophen größeren Ausmaßes beweisen, die kurz vor der Einwanderung der Philister in Palästina, die dortigen  Siedlungen oder Städte z.B. Meggido, Jericho, Lachisch und andere vernichtet haben" Er kommt zu dem Ergebnis:" Vor der Landnahme der Philister müssen sich die Katastrophen ereignet haben."

WENN das stimmt, was DANN?
Könnte man die ´Sintflut´berechnen? Was braucht ein Meteorologe, um ein solches  klimatisches ´Durcheinander´unter einen Hut zu bekommen?


Das Problem aus Sicht der *Post-Ahrensburger: *;-))

Zusätzlich und ausschließlich erscheint in der Edda die Beschreibung eines toedlichen Winters. Dass nur im Norden ein Winter erwaehnt wird, waere physikalisch erklaerbar. Die Staubwolken in den hohen Luftschichten bewirken weltweit eine Verminderung der Sonneneinstrahlung, mit der Folge einer Abkuehlung und entsprechender Trockenheit.

Eine Abkuehlung um einige Grad wird in Aegypten als nicht bemerkenswert empfunden. Es gibt zumindest keine Hinweise in der mediterranen Ueberlieferung. Im Gebiet der westlichen Ostsee wird aber die Absenkung der Temperatur eine Katastrophe ausloesen. Die kurze, normalerweise schon subkritische noerdliche Vegetationszeit wird weiter verkuerzt. "Wer lebt noch, wenn der Fimbulwinter enden wird ?"

Es bleibt die Frage:" Wie kommt, 2200 Jahre nach der Katastrophe, der Fimbulwinter in die islaendische Edda? "
Die Islaender traten im Jahre 1000 zum Christentum ueber. Die islaendischen Autoren der Edda waren gebildete Geistliche, vermutlich wohlvertraut mit dem christlichen Gedankengut und den mediterranen Ueberlieferungen. Sie koennten die mediterrane Trias ´Dunkelheit-Feuer-Trockenheit´ auf den Norden uebertragen und dann, auf Grund eigener physikalischer Ueberlegungen gefolgert haben, dass der gluehende Meteorit im Norden, zusaetzlich zu den anderen Plagen, einen toedlichen Winter ausgeloest haben muesste. Es waere zumindest eine bemerkenswerte intellektuelle Leistung, basierend auf fundierten physikalischen Kenntnissen.

Die andere Moeglichkeit waere, dass die Nachricht vom Fimbulwinter in uralten nordischen Sagen ueberlebte und als Sage, ohne missionarischen Absichten, aufgeschrieben wurde.

Der Pastor aus Husum ist der Meinung, dass dieser Fimbulwinter eine proto-germanische  ´Fluchtbewegung´ ins mediterrane Gebiet auslöste. Zusätzlich ins Spiel kommen die gestörten Spiralen.


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