english


         
          Urheimat und Grundsprache der
            Germanen und Indogermanen
    

                                                und

Basken und  Germanen  können  keine   Indogermanen  gewesen  sein 

                                                
        Germanen   +    Jus primae noctis  =   Indogermanen 

                        "
Das Recht der ersten Nacht" 
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Die  im   Folgenden   vorgeschlagene  Hypothese  steht  im  Widerspruch zu
einer
viel  diskutierten und einflussreichen Überlegung von Gimbutas

                                   

Die  Wanderung der  Indoeuropäer zwischen 4000 bis 1000 v..
 entsprechend
dem   Kurgan
Modell von Gimbutas (Kurgan ~Hügelgräber) 
Der rote Bereich
wird als Urheimat  angenommen.
(s.P.S. )
" Es gibt  keinen  Zweifel  (there is no doubt) über den starken  östlichen Einfluß
auf die Kultur im östlichen Balkan, Zentraleuropa und sogar Nordeuropa. Die
Kugan-Völker und die Proto -Skyten orientalisier
ten Europa und beschleunig-
ten die Entwicklung neuer Technologien
."
Gimbutas)
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Im Gegensatz  dazu  wird  in  der  vorgestellten Arbeitshypothese eine vorge-
schicht
liche  Nordkultuangenommen,  gegründet  auf  drei angenommenen
Fakten :

1.) Das Megalithgebiet  der westlichen Ostsee war  vom ´Rest der Welt  über  
Jahrtausende  geographisch 
isoliert
2.)
Die   Bewohner   waren   blond,  bedingt   durch  einen  Vitamin D Mangel
Ursache : Die südliche Sonne fehlte.
(Rachitis)
3.
)      Die  Lebensgrundlage  war eine Milchwirtschaft
(Laktase), nicht
                                            Landwirtschaft
.

           Eine genetische Anpassung benötigt wohl Jahrtausende.
                                        2 und 3 setzt 1 voraus.
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        Hypothese:

Wenn  das   Megalithgebiet  der  westlichen  Ostsee  seit dem Ende  der Eis-
zeit  um  10000 v.  bis  in   historische  Zeiten  genetisch   isoliert
  war,  dann
können  nördliche  "Post- Magdalenier"   keine  Indoger
manen, Proto- Kelten
oder Streitaxtvolker gewesen sein.
Eingewandert im  3.-2 ten Jahrtausend
                         
                         Folgende  Stufen in der  Argumentation:

        Grundsprache, Urheimat, Isolation und Genetik, Streitaxtvölker,
                                             Steinmangel

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           Grundsprache

Die Spachwissenschaften weisen nach, dass  europäische, vorderasiatische
und  altindische  Sprachen  mehr  oder weniger untereinander  verwandt sind
weikopf.

  Germanisch,  Iranisch,  Griechisch,   Latein , Slavisch,  Baltisch,  Armenisch,                                    Albanisch, Keltisch, Tocharisch,  Hethitisch.

Es  müsste demnach  in grauer Vorzeit irgendwie und irgendwo  ein gemein-
sames  Siedlungsgebiet  mit  einer  gemeinsamen  Grund
sprache  gegeben
haben.  Gedanklich  naheliegend  aber bislang
gelingt es nicht einen  archäo-
logisch - linguistisch  gegründeten
wenn - dann  Kontext zu formulieren.
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   Genetische  Isolation                                                                     Versuch

         Eine Grundsprache in einer  Ur-Heimat  bedingt eine
                                      genetische  Isolation 

                                             während vieler Genertaionen                       

Zumindest   Tacitus (4)  stützt  als  Augenzeuge´  die  Vermutung  einer  über
Jah
tausende bestehenden biologischen Isolierung"
"Ich    elbst  schliesse  mich  der  Meinung  derer an,  die  glauben,  dass  die
Stämme   
Germaniens,  in  keiner  Weise   durch   eheliche   Verbindung  mit 
anderen Völkern ve
mischt ein eigenwüchsiges unvermischtes Volk von unver
gleichlicher  Eigenart
sind.
Darum  ist  auch   ihre  äussere  Erscheinung, 
soweit  man  es  bei einer  so
grossen Zahl  sagen  kann, bei  allen  die  gleiche
.
Alle  haben trotzige blaue
Augen,
rotblondes Haar und hühnenhafte Leiber, die  freilich nur  zum Angriff

taugen. In
 mühseliger 
Arbeit und und Strapazen haben sie nicht die gleiche
Ausdauerund am wenigsten sind sie Durst und Hitze gewöhnt, wohl  aber in
Folge des Klimas und der Bodenbeschaffenheit
Kälte und Hunger,

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Träger   der   Magdalénien -  Kultur   in   Mitteleuropa
 waren  Rentierjäger. (Cromagnon?)
 Ihr Jagdgebiet  war  über  Jahrtausende  die  offene,
mitteleuropäischeTundra .Man folgte über Jahrtausen-
de den Tieren im Wechsel der jahreszeitlichen Weide-
gebiete.  Man  begegnete sich in der offenen Tundra.

 Demnach naheliegend für das Gebiet der mitteleuro-
 päischen   Magdalénien  Kultur zumindest strukturell 
verwandte  Sprachen  oder  Dialekte zu
vermuten.

Mit  dem  Ende  der  Eiszeit  um 10000  wurde es  wärmer .Die Rentiere folg-
ten der nach Norden zurückweichenden Tundra. Die Rentierjäger  blieben im
Bereich der  westlichen Ostsee.

Problem: Wie überleben ohne Rentiere ?  Drei  Möglichkeiten.   Entwicklung
einer Landwirtschaft, einer Viehwirtschaft oder  einer gemischten  Wirtschaft
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 Es werden in Europa  drei mesolithisch -neolithische Kulturen  nachweisbar

           klick                      

     Megalith - Trichterbecher        Linear-Band Keramik  (LBK)                    Basken    

Demnach  wären   Basken, Trichterbecher- Megalithiker  und  Schnurkramier
      die  Ureuropäer. Im Ursprung  alle Magdalenische- Rentier
jäger (?)


Hypothese:

Denkbar,  dass  im  Laufe von  Jahrtausenden   aus  einer   magdalénischen
Sprache die späteren Europaischen Dialekte  und Sprachen entstanden
.

 Im   isolierten  Norden  ein                  * proto-Germanisch*
 benachbart in Mitteleuropa ein        
proto-keltisch - slawische
Im  Süd - Westen  das                                     Baskische.


Alle  im  Ursprung  gegründet  auf   einer Sprachstruktur  der  magdalénischen Rentierjäger

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 Etymologie -KLUGE                                                                      Problem:

                                                               Sprachen die Germanen germanisch  oder  indogermanisch ?

       Wo logisch gegründet wenn-dann anfangen zu grübeln ?
 

 KLUGE    Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache 1989
definiert  den Rahmen einer ´vermuteten´  indogermanischen Grundsprache

1.)  "Vermuten wir von einem Wort, dass es bereits in der indogermanischen
Grundsprache
vorhanden  ist, so nennen  wir es indo
germanisch oder grund-
sprachlich.

2.)  "Für die Bezeichnung  als *indogermanisch*  oder *grundsprachlich* ver-
langen wir, dass ein Wort ausser im Germanischen noch im Arischen (Indisch,
Iranisch)
  oder Hethitischen  oder Tocharischen
erscheint" (hervorgehoben)

KLUGE  geht  von  einer  indogermanischen  Grundsprache  aus,  aber   das  
"
ausser" macht dann Schwierigkeiten.
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Problem I:
1.)  Warum  erscheinen  in  allen  indogermanischen  Sprachen   gemanische
Wörter,die  ausser im Germanischen noch im Arischen ( Indisch , Iranisch) oder
Hethitischem  oder  Tocharischem erscheinen ?
2.) Wie   entwickelt  sich  aus  einer vermuteten  INDO-gerrmanischen  Grund-
sprache ein fast ´reines´Germanisch  ohne INDO-?

3.) Die  Goten sprachen ein ´rein´-gotisches Germanisch.Wenn auch Gotisch
eine   indogermanische  Sprache  gewesen   sein   soll, wie  kommt  es dann
 - im Rahmen des Indogermnischen  -   zur einer max.     "Konzentration"  von
                             germanischen  Wörtern  im Gotischen ?

Problem          Ohne germanische Wörter  kein Indogermanisch ?
       oder          Ohne Indogermanen keine proto- Germanen ?

Die (meist  als  proto-indoeuropäisch bezeichnete) Elternsprache wurde  vermutlich vor
dem  Jahr 3000  vor Chr. gesprochen  und  hat  sich im Lauf des  4. bis 2. Jahrtausends
schrittweise in verschiedene Sprachen aufgespalten
Dieser Prozeß war jedenfalls zu der Zeit, aus der die frühesten schriftlichen Dokumente
der griechischen, anatolischen und indo-iranischen Sprachen  stammen, im wesentlichen
schon abgeschlossen, also spätestens zwischen  2000 und 1000 v. Chr.  weikopf.  
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 "Völkerwanderungen"      
                                                 Problem II:

      Was verbindet Germanen mit  indogermanenischen  Sprachen?

Eine Wanderbewegung wäre denkbar. Ausgangsgebiet könnte das   küsten-
nahe  Megalithgebiet   Nord-
West  Europas  gewesen  sein.  Die Nordleute 
waren keine  bodenständigen  Bauern sondern 
berufsbedingt genetisch  ein
ruhe
loses
  Jägervolk.  Später  berichtet Tacitus (14) "denn  Ruhe ist  diesem Menschenschlag unwillkommen, und  leichter  wird  man  in Gefahr berühmt".

Encyclopaedia  Britannica, Dolmen "  The conception underlying the building
of megalithic   monuments  is still  unknown, but  all of  the monuments   share
certain  architectural and technical  features demonstrating that  the  dissemi-
nators of   the  megalith  idea  came  to  dominate   the   local  populations of
 many   areas.  The  similarity  of  magical  symbols  carved  on  many  of  the
 monuments also shows an underlying unity of beliefs"

Als    Nachfahren   der  Rentierjäger  drängten  sie  als  post-Megalithiker  in 
den vielversprechden Süden

Sie vermischten sich auf  ihren Wanderungen  als relativ  kleine kriegerische
Gruppe mit grösseren einheimischen  Bevölkerungsgruppen.  In  einem noch
relativ dünn besiedelten, machtpolisch noch offenem  Umfeld entwickeln sich
die  ersten (?) lokalen,  hierachisch gegliederten   Siedlungsgebiete

Denkbar,  dass  die  Körpergrösse  der Eindringlinge  eine  entscheidende
Rolle spielte.
Alle  haben trotzige blaue Augen, rotblondes Haar und hühnen-
hafte Leiber
, die
  freilich  nur  zum  Angriff  taugen.
Tacitus   (Milchtrinker ? s.u.)
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Bett-Adel
 indogermanisch

                                           Ein frühgeschichtlich biologisches Problem:    
            Eine neue, eingewanderte kriegerische Oberschicht siegte,
                            hatte  aber  keine  eigenen  Frauen.

     Problem: Wie vererbt man ein" Königreich " ohne eigene Kinder  ?

Eine natürliche Möglichkeit: Man integriert  und  bindet  einheimische Frauen
                                 durch Zeugung  eigener Kinder.

                                           ´Jus´ primae noctis
                                    Das Recht der ersten Nacht  link  

                "Die so zu Ehefrauen bestimmt sind, beschlaeft er zuvor,
             dann erst der Ehemann, nach göttlichem Rat ist´s geboten."
                       

 
Mit   dem  Einfordern  dieses  Rechtes  beginnt das sumerische Gilgamesch
Epos .Gilgamesch  (3.Jts. ) bekam deshalb  Ärger mit den  Männern in Sumer
und den Göttern.  Diese  brachten  ENKIDU  ins Spiel.  Sie wollten ihre Ruhe.

                              Ein Recht mit linguistischen Folgen.

Es  entsteht durch die " fremdsprachigen"  Mütter eine ´lokale´  indogermani-
sche Muttersprache, eine Mischsprache.
Gekennzeichnet  durch ein bischen
Germanisch; eingebettet  in jahrtausendalten Variationen des ursprünglichen
Post-Magdalénischen als  vermutete alteuropäische Ursprache
.. 

                               Es entsteht eine neue Oberschicht,
nach einer Generation  eine  verwandte  Gemeinschaft verbunden  durch  ge-
meinsame Vorfahren. Man unterscheidet sich von anderen.  Man wird adelig
und gehört
                                                 durch Geburt 
                           zu einer indogermanishen Oberschicht

                Es entstehen  indogermanische  Geschlechterverbände
                        in die man - in der Regel - hineingeboren wird

 

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             Nichte        
Folgerichtig  erscheint dann das Wort für NICHTE linguistisch im Ursprung
als indogermanisch. (ig.* neptia-f )

Eine  Nichte kann  innerhalb  einer´Familie´ geheiratet  werden  und  damit
könnte  eine  Führungsschicht  weiterhin  begründet  die Thronfolge   bean-
spruchen.  Der Bruder heiratet die Tochter des Bruders.

Der   Zusatz   im    KLUGE    (s.o.) *   ausser   im  Germanischen*  ermöglicht
- in Verbindung mit der Isolation -  zumindest  eine vereinfachte
Erklärung der 
indogermanischen Ursprache  und  Urheimat.

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Dynastische Geschwisterehe

Am  häufigsten war diese Form der Ehe im Ägypten, wo auch normale  Sterb-
liche  Geschwister  zum  Ehepartner  nahmen. 
Am verbreiteststen  war diese
Form der
Ehe im Ägypten der Ptolemaer des 2. und 3. Jahrhunderts v..

In   anderen  Kulturen   war  die  Geschwisterehe  meist  au f das  Königshaus
be
chränkt, so bei den Inka, den  Mixteken, Hawaiianern , den  Phöniziern, den
Elamitern und den Persern der Achämenidenzeit.

So heiratete etwa der Perser- könig Kambyses II. seine Schwester (Wiki)

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Während  der  literarische Topos  vom  Herrenrecht  der ersten  Nacht  in der  europäischen Literatur durchaus häufig anzutreffen ist,  ist die Verwendung in
der älteren außer
-europäischen bislang nicht nachzuweisen.   Wettlaufer

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                   Soweit Urheimat und Ursprache der Indogermanen

                      
          Zusätzlich  ins indogermanische´Gedankenspiel
kommen .
    Haarfarbe, Milchtrinker, Ende der Megalithkultur im Norden, Streitäxte)
             zugegeben auf den ersten Blick ein bedenkliches Durcheinander :-)
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 Haarfarbe                                       Blonde Haare  überliefert  in der griechischenund römischen  Literatur 

                                                                             stützt die Migrations-Vermutung. (Sieglin)

                                               blond                           dunkel

Hellenen  (ges)                       350                             45  (bzw.74)  
Gottheiten                                  60                             35

mythische Personen               140                            18

historische Personen              109                            13

erdichtete Pers. (hist.Zeit)        41                              8
   

Italer (ges.)                              111                            22 (bzw. 29)
Gottheiten                                  27                               2

mythische Personen                 10                               0

historische Personen            
63                        17
erdichtete Pers. (hist.Zeit)        11                               2

(bzw: sowohl blond als auch dunkel)


Bei  Euripides  (Elektra 415 v.)   erwidert   Elektra  auf  die  Vermutung  eines  
Greises,  dass  die  auf dem Grab  ihres Vaters  gefundenen
blonden Locken
von ihrem Bruder stammten könnten


" Die  hier gefundenen  blonden  Locken,  die meinen  s0  ähnlich  sind,   sind
schwerlich die meines verschollenen Bruders, denn  viele wirst
  du mit  gleich-
farbigem  Haar finden, auch  wenn  sie nicht  gleichen
Blutes entsprossen sind
Ein  Fremder oder ein  hiesiger Mann
wird das Haar dem Grab geweiht haben."

Die  Bedeutung  des  Wortes  > xantos<  wird  von Sieglin   mit >blond<  über-
setzt. .Er verweist  zur Begründung auf  andere Be
schreibungen. Mit >xantos<
 wird   die  Farbe   beschrieben  von  Löwen, Oliven ,
Olivenöl,  Honig,  Feuer-
flamme,  Feuer,  Sonne,  Wein,  Gold und
Kirschen.

Sieglin  vermutet   die  Urheimat  der  Indogermanen  im  mittleren  Russland    nördlich   des    Kaukasus,  einer  Landinsel,  die  so vermutet er (und andere),
vom Eis der letzten  Eiszeit ausgespart  wurde.
 Die ´ weissen   Kaukasier´  werden  irgendwie   verbunden  mit  dem  Begriff ´ Indogermanen.
´
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Soweit die mehr oder  weniger gegründeten vorgeschichtlichen Überlegungen.
                                                       
                                                               Problem

     Vollmilchtrinker                                             Es erscheint im Norden ein untypisches Säugetier. 
                                                                      Menschen, die ein Leben lang  Vollmilch verdauen  können.                                 

Der  Mensch ist ein Säugetier.Er bekommt wie alle Säugetiere als optimalste
Startnahrung   Muttermilch.  In  der Evolution eine offensicht
lich nachhaltig  bio-
logische  Produktverbesserung.  Soweit,  so  gut, aber

Problem I:
              Kein Säugetier kann nach der Stillzeit Muttermilch verdauen.
              Milchzucker wird nach der Stillzeit unverdaulich (Der Grund s. Vollmilch)

Problem II
Es gibt eine kleine Gruppe von untypischen ´Säugetieren, die auch  nach  der
Stillzeit    weiterhin  ein  Leben  lang  Vollmilch  trinken 
können.  Solche milch-
trinkenden  ´menschlichen´ Säugetiere werden
im Norden nachweisbar.

                              Haack rt

                            Vollmilch un-verdaulich
          90% in Afrika-Asia
,   1% in Schweden

                       Lit. (Google: Laktase, Nord- Süd)

Ein  Erbteil mit vermutlich weitreichenden kulturellen Folgen. Weltweit können
- nach der Stillzeut - nur Stämme, die vorwiegend von der Vollmilch ihrer Tiere 
leben den  Milchzucker  der " Muttermilch"verdauen.

Ihre Genetik hat sich im Laufe von Jahrtausenden im Norden den veränderten
Bedingungen  nach  dem  Ende der  Eiszeit um 10000 v.
angepasst   Ein vom
Eis befreites Gebiet ´ohne Nachbaren.  ´Zudem im  Laufe  der  Zeit ein Leben
ohne Rentiere.
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Die Milchzucker - Hypothese  (Lactase persistence)  ist  m.E. eine  grundlegende
                           Stellgrösse  in der vorgelegten Arbeitshypothese.
                        Sie ist nach Darwin mit " wenn - dann"  naturwissenschaftlich begründbar.
Ein verdeckter "vergnüglicher"  naturwissenschaftlicher  *Stolperstein* .Verborgen im gesam-
melten  Wissen  des  bisherigen  Mainstreams. Eine   Klippe  wenige  Zentimeter  unter  der
 Wissensoberfläche.( Muss nicht, könnte aber :-)
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                                                                          Megalithiker und die  Kurgan-Streitaxt-Völker 

                                                                 kommen ins  argumentative Indogermanen - Gedankenspiel.

Problem:   Der    genetisch-isoliernde   *Milchtinker - Hinweis* passt  kaum zu
Steppenvölker, die im Neolithikum aus  dem Osten  einge
wandert  sein sollen.
Steppenvölker,  die  sich dann  mit  den  Mega
lithikern  im  küstennahem  NW-
Europa  vermischten  und  dadurch
 die Megalithkultur beendeten.

" Ein neues Volk wandert von Süden  her in  Jütland  ein..---.Für die
Halbinsel hat  es eine schicksalhafte Bedeutung. Übereinstimmend
mit   dem  entscheidenden Sieg der Einzelgrableute  kommt allmäh-
lich  das 
(megalitische) Gemeinschaftsgrab ausser Gebrauch. Das
Einzelgrab aus Stein oder Holz, vom Hügel  bedeckt,  wird  nun  die
dominierende  Bestattungsform der führenden Klasse.----------Es ist 
gleichsam, als  spiegele  sich  das  Volksschicksal  im  Wechsel der
Grabformen wieder.Jetzt in der Blütezeit erleben wir den Durchbruch
und  den ersten  Höhepunkt der bronze- zeitlichen  Oberklassenkultur
."

(Broendsted)

 Eine Einwanderung ist archäologisch und biologisch  nicht gesichert nachweisbar.
                                           Sie wird vermutet.

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    Streitaxtvölker                                                            eine "schaurig" schöne Erzählung

" Die  zahlreichen  gespaltenen  Schädel bei den späteren Bestattungen  der
Gangräber,  die  Pfeil- und  Lanzenspitzen,  die  man  noch
  in  den Skeletten
steckend  fand,  bezeugen  harte  Kämpfe mit den Eindringlingen
( v.Reden)  

                       
                  Jütländische Streitäxte Typ B                  Äxte der Bronzezeit                                                              http://www.jungsteinsite.uni-kiel.de

Problem  mit der Vermutung :Eindringlinge:
Wer hat  mit  was  Schädel  gespalten ?  Eine  normale  Arbeitsaxt  des  Nach-
baren oder eine Streitaxt aus Stein eines Volkes aus den Steppen des Ostens
?

Zudem  wann  schlägt  man  im  Kampf mit  der kopfspaltenden Schneide, und
                      wann  mit der etwas  freundlicheren stumpfen  Rundung ?

                                            iNicht spalten, nur Beule ?
           Ursache der Kämpfe: Innere Wanderungen, ausgelöst durch Überbevolkerung ?
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     Streitaxt                                             Vor diesem bedenklichen  Hintergrund eine technisch *naive* Frage:
                                                                                   Eine
gelochte Streitaxt aus Stein ?
                                                                             ein gedanklich lebensgefährtlicher technischer Unsinn ?

                  

Praktische  Probleme:  Holland  3.Jts..Rad aus   einer Eichenbohle,  d:92  cm
Gefertigt aus einem  Stamm mit  einem  Durchmesser  von
  ca.  einem  Meter.
Gefällt mit  einer   Steinaxt mit  einem.Schaftdurch
messer von ca.2 -3 cm ?
Warum dieser  technisch  auffallend dünne
Schaft ?
Die  Maoris  fällten  ihre Bäume zum Bau der Kriegskanus mit einem Balken,
der am Baum an einem Ast aufgehängt wurde; in
der Spitze mit einem Stein-
keil. Die Balken konnten damit  genau
und mit geballter Kraft in den Stamm
gerammt werden.

Technische Probleme: Bei  Axten  mit  Schaftloch wird die  Axt mit dem Schaft
durch einen Keil verbunden, der in den Schaft geschlagen wird. Der Keil presst 
die  Schafthälften  mit  grossem  Druck gegen  die Wand  des  Loches.   Heute
die Methode der Wahl.

Eine optimale Methode bei  Eisen  oder  Bronze,  aber  denkbar unbrauchbar
zur  schlagfesten  Verbindung eines Schaftes in einem gelochten Steinbeil.

Ein   Stein  ist  zwar hoch-druckfest aber  nur  bedingt  zugfest.  Wenn ein Keil
in den Schaft  getrieben  wird,  dann  enstehen  für  ein "Stein
beil"  materialbe-
dingt  kritisch
  grosse   Zugkräfte  entlang  der Wan
dung des Loches.

(Die  Ägypter benutzten trockene Holzkeile und Wasser  um  ihre Obelisken
im Steinbruch zu "lösen").

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Zudem   mach  die  geringe    Biegefestigkeit  des  Steins   eine  Streitaxt  aus
Stein zu  einer  bruchgefährdeten  und damit für den Träger lebensgefährlichen
Waffe.
Zum  Beispiel. Zwei ´Steine´schlagen im Nahkampf aufeinander. Es entstehen
in  den Äxten lokal kritische Zugkrafte / Biegekräfte. Möglich, einer hat plötzlich
nur  noch den 2 cm starken  Schaft  in der  Hand und dann ein Loch im Kopf.
Gedanken auf  Wolke 7 :" Hätt´ ich bloss einen dicken Knuppel genommen"
                                                          Ein Verdacht :
     Waren die´Streitaxte -wie bei den Maoris- geführte
     Meissel ? Einer  hält das  Beil,  ein anderer schlägt
     mit   einem  *Holzhammer*  auf  den  Rundnacken.?
     Der  Vorteil     Die  Verbindung   zwischen  Axt  und
     Schaft   wird   nur  wenig  durch  Zug   belastetEin
     dünner 2 cm Schaft  reicht zur Führung.   Eine  tech-
      nisch optimale Methode zur Holzbearbeitung
               Die Schneide ist nicht gerade, sondern rund !!
 (Bild: Georgien 2.Jt. v.Bronze)       

                          War die vermutete Streitaxt eine Spaltaxt ?.
Im 5.ten Jahrtausend werden in der Trichterbecherkultur (TBK) Spaltbohlen                               beim  Bau  von  Häusern  verwendet.
Die  einzig  erkennbare  technische Alterative  wäre  die Säge.  Problem: Einen 20 Meter langen Baumstamm in Länge mit einer Säge spalten. Möglich in der Eisenzeit
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   Ende der Megalithkultur
           im Norden

Neben den *Streitäxtvölkern* ist auch der Übergang  von den Megalithgräbern
zu Einzelgräbern  in  Stein-
oder  Holzkisten ein  Argument
zur Begründung der
Streitaxt
völker, die  ja  die  Megalithkultur im 
Norden beendet haben sollen. 

            Dem widerspricht eine naive WENN - DANN Überlegung.                

   

Die Zahl  der eiszeitlichen Findlinge im  Megalithgebiet  der westlichen
Ostsee
  ist  begrenzt, denn  es  standen  nur die Felsbrocken zum  Bau 
der  Dolmen zurVerfügung, die von  den Gletschern  aus  Skandinavien 
 gen Süden  geschoben wurden.

                                                                                                                                                                                       DengHoog 2600 ~2200 v. Sylt 
                                        Deng =Thing, Hoog = Hügel. = Thing  ~Kurgan              
                                                  

 Wenn  diese   skandinavischen   Findlinge    alle   verbaut waren, dannn musste die  Grabkultur sich  anpassen.. 
 Aus grossen
Dolmen  wurden  kleine Steinkisten.
 Die Annahme einer veränderten Grabmythologie     erscheint  nicht notwendig.

 Ein weiteres Problem: Die Einzelgräber der ´Sieger ´liegen im Gebiet
der  mittleren  sandigen  GEEST,  ausgewaschen  von  den    Schmelz- wässern  der letzten Eiszeit.  In  historischer  Zeit, Sand   ohne  Dünger  gut für  Kaninchen und Kartoffeln   Das  Siedlungsgebiet      der  neuen Herren mit den Streitäxten ?




Jütland
.   Schraffiert  , Verbreitungsgebiet der  typischen  Einzel-
gräber
 Linie:,Gletscherrand der letzten Eiszeit  (Glob 1944, Becker
1954
  Broendsted)


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Facit:
 *Indogermanisch*    bezeichnet   Gruppen  von unterschiedlichen  Misch-  sprachen,  gekennzeichet  durch  definierte  germanische  Worte,  die in allen Indogermanischen Sprachen nachweisbar sind. (Kluge)

                     Ohne Germanisch kein INDO-Germanisch
                                                     aber

                         Germanisch ohne INDO-Germanisch.
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P.S.

Wikipedia >>Indogermanen.<<   Die drei zentralen Theorien

Pontische Steppen-Theorien

Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Linguisten geäußerte Vermu-
tung,
die Urheimat der indogermanischen Sprachen befände sich in den Steppen
nördlich
und  nordöstlic  des Schwarzen Meeres, wird  heute  noch von der Meh-
rheit der
Sprachwissenschaftler  favorisiert. Archäologen versuchten dies mit Hilfe
archäo
logische  Indizien zu besätigen. Die  während  des Neolithikums und der
frühen
Bronzezeit in Südrussland, der  Ukraine und  Moldawien  existierenden
Kulturen (
klick)
Dieser Hypothese zufolge  lebten die  Indogermanen im 5.vorchristlichen Jahrtau-
send als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland, aber wenige Archäologen identi-
fizieren sie mit   dem  Kurganvolk.  Sie  seien  nach  Klimaverschlechterungen
zwischen 4400 und 2200 v. Chr in mehreren Schüben west-, süd- und westwärts
gezogen Die so genannten Streitaxtleute bzw. Schnurkeramiker wären eine der
Auswanderungswellen dieses Kurganvolkes. Auf  den  Wanderungen hätten sie
auch Mitteleuropa erreicht und sich mit den dort ansässigen Menschen vermischt.

Aus der Vermischung von  Indogermanen und  nicht-indogermanischer  Urbevöl-
kerung sowie durch isolationsbedingte Auseinanderentwicklung entwickelten sich
die verschiedenen indogermanischen Volks- und Sprachgruppen, wie die Kelten

Germanen,  Slawen,  Italiker, Griechen, Iranier, Inder, Balten, Armenier, Thraker u.a.

Anatolien-Hypothesen

Zwei Theorien gehen von Anatolien als Urheimat aus.Die des britischen Forschers
Renfrew,  setzt die  Indogermanen mit den neolithischen ( jungsteinzeitlichen )
Bauern gleich, die den Ackerbau ab 7.000 v. Chr.über den Balkan und den west-
mediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa trugen. Die andere, um die ehe-
mals sowjetischen  Forscher Gamkrelize und  Ivanov, sehen Ostanatolien, eigent-
lich den  Raum südlich  des   Kaukasus  (das heutige  Kurdistan), als Ausgangs-
punkt der Sprache und einer von hier ausgehenden indo-europaeischen Wander-
ung an, die zunächst  ostwärts um das  Kaspische  Meer herum führte (dort ihre
tocharische  bzw. Nordindische  Abspaltung erfuhr) und dann  westwärts in den
Nordpontischen Raum führte.  Diese Theorien  schließen  sich  gegenseitig aus
und  verwerfen insbesondere  den ganzen  zumindest aber  den fruehen Teil des
"Invasionismus" der Kurgan-Theorie von  M. Gimbutas.  Renfrews  mehrfach revi-
dierte Theorie  erklärt darüber  hinaus  nicht altsprachliche  Inseln  (auf der Iberi-
schen  Halbinsel der  Apeninnen-Halbinsel,  besonders aber die  auf Kreta und
 Zypern). Evolutionsgenetiker um den Forscher Cavalli-Sforza) unterstützen die
 Theorie von Gamkrelize und Ivanov.

 Alteuropa-Theorie

Die von Hans Krahe begueündete und von Wolfgang P.Schmid weiterentwickelte
„Alteuropa-
Theorie“ (die außer dem Namen nichts mit Gimbutas' Alteuropa-Kon-
zeption gemeinsam hat)
stützt sich auf  die Untersuchung alter Gewässernamen
 Sie geht davon aus, dass sich
Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als
besonders  resistent  erwiesen haben und
damit  eine  sehr  alte  Sprachschicht 
repräsentieren. Die  Hydronymie führte zur Annahme
eines sprachlichen Kontinu-
ums von euroäeischen Ausmaßen. Vertreter dieser Forschungs
richtung ist Prof.
J. Udolph.. Eine besonders von italienischen und spanischen Forschern
heraus-
gearbeitete  Theorie  einer „ Paäolitischen  Kontinuitaet“ ( Palaeolithic  Continuity
Theory
 PCT) könnte zu diesen  Ergebnissen passen. Passen  würde aber sogar
Renfrews Theorie,
sofern man davon ausgeht, dass ausgerechnet die Gewässer-
namen der ersten Bauern die
Indoeuropäisierung überstanden.

Sonstige Theorien

Balkan
In manchen  Theorien  kommt dem Balkan  eine Art Schlüsselstellung zu, da er
mindestens
als „Durchzugsgebiet“ in Fage kommt. In letzter  Konsequenz muss
auch die These  gepüft
werden, ob  nicht auch  der  Balkan, insbesondere  das
Donaubecken als „Urheimat“ in Frage
kommt.

Mitteleuropa-Theorien
Anhänger dieser Richtung gehen, im  Gefolge  von Gustav Kossinna davon  aus,
dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurück-
gehen und damit die Urbevölkerung bilden würden.Nach ihrer Auffassung erstreck-
te sich der dafür infrage kommende  Raum  zwischen  Weser, Ostsee, Ostpolen
und   Karparten. Etwa   4000 v.Chr  hätten  diese  Frühindogermanen die Trichte-
rbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v.Chr
ihre Wanderungen auf dem Balkan
 nach Vorderasien und  Indien angetreten.  Eine Invasion aus dem asiatischen
oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. In den 30er und 40er
Jahren vertraten zahlreiche  Wissenschaftler diese Ansicht,die auf europaeischer
Ebene  heute nicht mehr relevant ist. (20.04.06)
    Mag sein, aber die Verbindung von Darwin und Biologie stützt Kossinna.

                       Waren Kossinna undSpanuth doch auf einer  > richtigeren<  Spur ?

Encyclopedia.Britannica. 
By comparing the rec British Orientalist and jurist Sir William Jones,who in 1786
said in his presidential address to the Bengal Asiatic Society  that  Sanskrit  bore
to both Greek and Latin ("--" )

"a stronger affinity, both in the roots of verbs, and in the forms of grammar, than
could possibly have been produced by accident; so strong, indeed, that no philo-
loger could examine them  all three, without believing them to have sprung  from
some common source, which, perhaps,no longer exists.There is a similar reason,
though not quite so forcible  for supposing that both the Gothick [ i.e.,Germanic]
and  the Celtick, though blended with a very different idiom, had the same origin
with the Sanscrit; and the old Persian might be added to the same family ". .

Encyclopedia. Britannica
"Correlated  with archaeological   evidence,  linguistic, historical, and  geographic
 considerations suggest that the speakers of Proto-Indo-European were a relatively
 small  and  homogeneous  Eurasian  population group that  underwent  significant
 expansion and fragmentation in the period around 4000 BC Some scholars believe
 that the Indo-Europeans were the bearers of the Kurgan culture of  the Black Sea
 and the Caucasus and west of the Urals."


Broendsted, J.  Nordische Vorzeit, 1960
Gimbutas,M.    Bronze Age Cultures in central and eastern Europe, 1965
Hutterer,C.J.     Die germanischen Sprachen 1999
KLUGE            Etymologisches Woerterbuch der deutschen Sprache 1989
Reden, S.        Die Megalith-Kulturen. Zeugnis einer verschollenen Urreiligion 1989
Sieglin, W.       Die blonden Haare der indogermanischen Völker des Altertums. Eine
                      Sammlung der antiken Zeugnisse als Beitrag zur Indogermanen Frage.
                      1935
Schwabedisse   H Vom Jäger zum Bauern in der Steinzeit Schleswig-Holsteins 1961
Spanuth, J.      Die Atlanter 1976



indogermanen 16.09.04, 10.5.06 update

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